Geschlossener Immobilienfonds

Zweck dieser Internetseite ist, über die Anlageform geschlossener Immobilienfonds zu informieren. Informationen finden Sie unten in den einzelnen Artikeln und im Forum. Sie finden hier jedoch keine persönliche Rechtsberatung und keinen Verkauf von Beteiligungen.

Die Abschnitte im linken Menü sollen Ihnen verständlich nach und nach erklären, was genau ein geschlossener Fonds ist, was Sie alles bedenken sollten, ob es grundsätzlich die richtige Anlage für Sie ist und noch vieles mehr.



Geschlossene Immobilienfonds sind Fonds, die nach Erreichen der festgelegten Anlagesumme keinen weiteren Anleger mehr aufnehmen. Das eingesammelte Geld wird meistens in Wohnhäuser, Einkaufszentren, Bürohäuser, Kliniken u.a. investiert. Der Käufer eines Fondsanteils wird Gesellschafter der Fondsgesellschaft, genauer gesagt, er wird Mitunternehmer. Als Mitunternehmer ist man direkt am Gewinn und Verlust beteiligt. Durch die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds geht man ein volles unternehmerisches Risiko ein. Die Höhe des möglichen Verlustes aus der Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds ist je nach Gesellschaftsform unterschiedlich. Geschlossene Immobilienfonds werden naturgemäß als Personengesellschaften betrieben. Das deutsche Recht kennt die Personengesellschaften GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts), OHG (offene Handelsgesellschaft), KG (Kommanditgesellschaft) und die spezielle GmbH & Co. KG bzw. AG & Co. KG.

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Kredite

Grundsätzlich sollte man es vermeiden, derartige Beteiligungen über eine Kreditfinanzierung zu machen. Einen guten Kreditvergleich für Summen bis 70.000,- EUR bekommen bei www.kreditvergleich24.de. Der Grund hierfür ist, dass es sich um Risikoanlagen handelt und man hier nur sehr wenig Geld riskieren sollte. Mehr darüber im KAPITEL 11 - Wer sollte einen geschlossenen Fonds zeichnen
Der Kredit ist sicher, egal wie schlecht die Geldanlage sich entwickelt. Im Übrigen gilt das für alle Geldanlagen. Auch vermeintlich sichere Aktien, Aktienfonds usw. mit einer Ausschüttungsquote die höher ist als die Kreditzinsen, sind keine sichere Anlage. Nur der Kredit ist sicher. Wenn die Aktien, der Aktienfonds oder die Anlage im geschlossenen Fonds an Wert verliert, entstehen Verluste, da der Kredit nicht an Wert verliert. Der Kredit ist immer in voller Höhe zurückzuzahlen.



Gescheiterte Fonds

Wenn der geschlossene Immobilienfonds ins Straucheln kommt oder sogar kurz vor der Insolvenz steht, dann ist guter Rat teuer. Für die meisten stellt sich die Frage: Wer ist schuld? Wer hat diese Schieflage zu verantworten? Wer hat ggf. für den erlittenen Schaden aus der Beteiligung einzustehen?

Zuerst einmal sollte sich jeder selbst eingestehen, dass man als Beteiligter eines geschlossenen Immobilienfonds ein unternehmerisches Risiko eingeht.

An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob man vom Verkäufer der Beteiligung ausreichend über diesen Sachverhalt aufgeklärt worden ist. Bei einer Falschberatung oder nicht umfassenden Beratung durch den Verkäufer entsteht ggf. hier eine Haftung für den Verkäufer. Wie fast immer, ist die Beweislage hier sicherlich ein sehr großes Problem. Das gleiche gilt für die Erwerber von überteuerten Schrottimmobilien.

Viele Anleger von geschlossenen Immobilienfonds wissen jedoch, dass es sich hierbei um eine Beteiligung mit entsprechendem Risiko handelt. Dennoch sollte man Nachdenken, ob der Verlust aus der Beteiligung aufgrund von individuellen Fehlern bei der Geschäftsführung oder bei der Hausverwaltung verursacht worden ist. Diese Pflichtverletzungen müssten jedoch grob fahrlässig oder vorsätzlich erfolgt sein.

Eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzung bei der Hausverwaltung kann u.a. dann vorliegen, wenn die Immobilie und technische Anlagen nicht regelmäßig besichtigt worden sind und hieraus ein Schaden entstanden ist. Aber auch das Versäumnis, Mängel vor Ablauf von Fristen geltend zu machen, stellt eine Pflichtverletzung dar. Immobilienprofis z.B. Hausverwaltung Berlin oder Rechtsanwälte mit entsprechenden Fachkenntnissen könnten hier ggf. der Ansprechpartner sein.